Eben erst gesammelt und schon ausgestellt…

Heimatmuseum Schinznach-Dorf bietet Spannendes

So schnell sind die fünfzig Jahre zwar doch wieder nicht vergangen, doch anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums erscheint das Museum frisch herausgeputzt. Einige der ursprünglich zur Eröffnung am 27. Mai 1961 bereits vorhandenen Gegenstände sind ausgestellt, andere wurden dem Museum über Jahre hinweg zugetragen und präsentieren sich nun ebenfalls im wunderhübschen Spycher – selber ein Museumsstück aus dem Jahre 1647.

Selbstverständlich kann bei einem Besuch auch ein Blick ins Depot oberhalb des benachbarten Feuerwehrmagazins gewagt werden, dort lagern – allerdings gedrängt – weitere Schätze.

Eine dort vollständig aufgestellte Schuhmacherwerkstatt mit allen Nägelchen und Hämmerchen entzückt Erwachsene wie Kinder. Ebenfalls für Kinder übersichtlich sind die Modelle der Landwirtschaftsmaschinen – Pflüge, Eggen und Sämaschinen, einstmals Lehrstücke an der Landwirtschaftlichen Schule Brugg. Entzücken dürfte das Modell der Ölmühle Veltheim hervorrufen: alles bewegt sich angetrieben vom Mühlrad, das sich selbst im Museum mit dem Wasser dreht. Viele farbige Etiketten gibt es in der Traubensaftausstellung zu bewundern. Die Zinnsoldaten in Schlachtformation begeistern wohl wieder eher die Erwachsenen. Die Bilder auf den ausgestellten Ofenkacheln betrachten Jung und Alt gerne oder vertiefen sich gar in die Formen und Symmetrien der fossilen Stachelhäuter aus der weltweit einmaligen Heistersammlung.

Die Museumsgründung präsentiert sich gut dokumentiert – und hier schliesst sich nun ein kleiner Wettbewerb an, dessen Gewinner mit einem Produkt aus dem Tal belohnt werden soll: in der Dokumentation sind Gegenstände abgebildet, die auch in der aktuellen Ausstellung ihren Platz gefunden haben. Finden Sie sie, schreiben Sie sie auf – alles liegt im Museum bereit – und das Los ermittelt den glücklichen Gewinner.