Otto Moser zeigt seine Fundstücke in Schinznach-Dorf
Berühmt ist das Heimatmuseum in Schinznach-Dorf eigentlich für seine uralten fossilen Fundstücke, doch am nächsten Museums-Sonntag, am 7. August 2011, präsentieren sich auch ganz rezente.
Otto Moser (90) aus Thalheim stellt in einer einmaligen Spezialausstellung seine Kostbarkeiten aus Holz und Sandstein aus – Fundstücke eben, die er mit Künstlerblick am Aare- und Reussufer entdeckt und heimgetragen hat. Eine Märchenwelt aus lauter Pflanzen- Tier- und Menschengestalten entfaltet sich vor unseren Augen, alles vom Wasser geformtes Holz und geschliffener Stein. Manche Gestalt zeigt sich erst nach längerem Betrachten, bei anderen hat Otto Moser «Sehhilfe» geleistet durch Einfügen eines Auges. Er wird zudem persönlich anwesend sein und so manche Geschichte zu seinen Fundstücken zum Besten geben können: «Chläbregi Händ» habe er halt gehabt, so manches hätte er in seinem vagabundierenden Leben einfach sammeln müssen.
Diese Spezialausstellung wird nur diesen Sonntagnachmittag lang die bestehenden Ausstellungen um das 50-Jahre- Jubiläum des Museums, die Traubensaftproduktion im Schenkenbergertal, die Rebbau-Ausstellung, «Licht und Wärme» und die fossilen Stachelhäuter vom Heister ergänzen.
Auch die Mittlere Mühle ist offen
Das Heimatmuseum ist offen jeweils am ersten Sonntag vom Monat von 14 bis 17 Uhr, und diesmal auch zusammen mit dem Mühlemuseum, dessen Mühlräder und Mahlwerk ein paar Schritte weiter östlich rattern. Mit Plakaten, Merktafeln und einer Diashow wird die Funktion der Mühle erklärt. Emmer und Einkorn wird an diesem Tag geschrotet zur Herstellung eines Spezialbiers. Erika Amsler, Jürgen Hoffmann und Urs Obrist teilen sich die Führungen, sie kennen jedes Details und jeden Ablauf und freuen sich ebenfalls auf Besucher.
