Doppelmuseumstag am Sonntag, 2. Oktober 2011 von 14 bis 17 Uhr
Ein lauschiges Weglein verbindet die Mittlere Mühle mit dem Heimatmuseum, durchaus einen kleinen Herbstspaziergang wert.
In der Mittleren Mühle wird dieses Jahr nochmals geschrotet und die Museums-Müllerin samt ihren Müllern stehen bereit, um Red und Antwort zu stehen mit allerhand multimedialer Unterstützung. Das Mühlrad wird sich ein letztes Mal in diesem Jahr drehen, angetrieben vom Warmbach, der eben der herbstlichen Abkühlung trotzt.
Zinnsoldaten-Erläuerungen
Im Heimatmuseum hingegen herrscht Handbetrieb, das Rad der alten Obstpresse dreht sich mit körperlichem Krafteinsatz. Jung und Alt sind zum Drehtest eingeladen oder auch nur das Resultat zu geniessen in Form eines Glas frischgepressten Mostes. Zum Aufsaugen stehen Speck und Brot bereit. Gestärkt lässt sich nun den Ausführungen vom Zinnsoldatenexperten Peter Mäder folgen. Als Spezialist vom Landesmuseum wird er endlich die Schlachtordnung im «Teutoburger Walde» und weiterer Tablaux aus der Sammlung des ehemaligen Bezirkslehrers Eduard Gerber in die korrekte Aufstellung bringen und erklären können.
Die Ausstellung zum das 50-Jahr- Jubiläum des Heimatmuseums neigt sich dem Ende zu, noch wartet ein kleiner Wettbewerb auf den glücklichen Gewinner, der sich allerdings in allen Räumen wird umsehen müssen: Landwirtschaftsmaschinen in Originalgrösse und in Miniaturform wären zu inspizieren, die Ausstellung zum Rebbau ‚Licht und Wärme’, das Kellergewölbe mit den fossilen Stachelhäutern aus dem Heistersteinbruch und die Galerie mit Gefängnistüre und Bilderschmuck aus der Kirche. Ruhigere Unterhaltung bietet hingegen der Film von Emil Hartmann über das frühere Dorfgeschehen, kompetent kommentiert von ihm selbst und dem Gemeindeschreiber Hansruedi Gysi.
