Butter aufs Brot

Schinznacher Mühle und Schinznacher Heimatmuseum Samstag und Sonntag offen

Wie das Mehl fürs Brot entsteht, kann am Samstag 31. Mai 2014, am Schweizer Mühletag, im Mühlemuseum in Schinznach mitverfolgt (www.mittleremuehle.ch) und im benachbarten Heimatmuseum etwa mit Betrachtungen zur Ausgestaltung von Buttermödeli ergänzt werden. Beide Museen sind durchgehend offen von 10 bis 17 Uhr.

Was haben Buttermödeli mit Trachten zu tun? Sie illustrieren aufs Prächtigste das Thema der neuen Saison im Heim- atmuseum Schinznach-Dorf «Gleich und gleich gesellt sich gern». Gleich sind diese Ausstellungsgegenstände, was ihren Zweck betrifft, doch unverwechselbar ist der Anspruch des Handwerkers – sei es eben Holzschnitzer, Schneider, Schmied oder Töpfer, dem Gegenstand seine eigene künstlerische Gestaltung mitzugeben.

Zu den Trachten und dem dazugehören- den Trachtentanz geben die Fachpersonen der Trachtengruppen Oberflachs und Schinznach-Dorf gerne vor Ort Auskunft, und über die Reihen von Strohspinnrädchen, bemalten Tonschalen, Reibeapparaturen, Lote, Mäusefallen und vieles mehr, weiss das freundliche Museumspersonal Bescheid.

Manchmal nimmt sich statt eines Künstlers die Natur einer gewissen Variationsbreite im Erscheinungsbild gleicher Konstruktionen an. Im Kellergewölbe des Museums können fossile Seeigel, Seesterne und Seelilien verglichen und bewundert werden, die alle denselben Bauplan haben, im selben Zeitraum vor 165 Millionen Jahren im gleichen lauwarmen Meer gelebt haben und doch so spezifisch ausgestaltet sind. Sie wurden oberhalb des heutigen Dorfes im Heister entdeckt und sind weltweit einzigartig in Vielfalt und Gesamtzustand.