Heimatmuseum Schinznach-Dorf zeigt Gerätschaften und Versteinerungen
Am Sonntag, 6. August 2017 ab 14.30 Uhr erzählt Emil Hartmann nochmals aus der Entstehungsgeschichte des Schinznacher Traubensafts.
Und etwas Einführung in die Raffinessen all der Gerätschaften , die der Herstellung des Traubensafts dienen, ist notwendig. Besonders das Pasteurisieren grösserer Mengen verlangte nach neuen technischen Lösungen. So einige davon sind dannzumal dem Erfindergeist von Emil Hartmann-Benninger entsprungen. Dazu illustrieren die Bilder von Sohn Emil Hartmann die Abzweigung auf dem Weg, den die Traubenbeere, statt zum Wein, zum süssen, alkoholfreien Traubensaft nimmt – dessen letzte Tropfen es zu kosten gilt.
Diese Sonderausstellung wird flankiert vom Beitrag des Heimatmuseums zum 700-jährigen Mühlejubiläum im Dorf. Vom Pflug bis zum Dreschflegel stehen die Geräte zur Kornproduktion bereit im Grossformat aber auch als Miniaturen aus der landwirtschaftlichen Schule Brugg. Ein Film, vom Museum Bözberg geschenkt, illustriert deren Verwendung. Der Gewölbekeller des Museums aber beherbergt die fossilisierten Schätze aus dem hiesigen Steinbruch Heister, dem weltweit einzigartigen Fundort aller Stachelhäuterklassen.
