Dorothee Rothenbach

Die Kirche bleibt im Dorf in Schinznach

Sie tut das schon seit dem 12. Jahrhundert und hat auch heute noch ein Ober- mit dem Unterdorf zu verbinden. Am Sonntag , 7. August 2022, wird Armin KĂ€ser sich ihrer speziell annehmen auf dem Rundgang von Emil Hartmann, diesmal durchs Unterdorf: Start um 14:30 im Heimatmuseum.

Im Heimatmuseum zeigt eine Spezialausstellung zu den DorffĂŒhrungen noch weitere Einzelheiten zum Wandel des Dorfes. Dazu wĂŒrde sich auch ein Blick auf die Karten zum Rebbau im Schenkenbergertal in der permanenten Ausstellung empfehlen – hat doch der Rebbau die Struktur der HĂ€user beeinflusst und Schinznach zur stattlichsten Siedlung im ganzen Bezirk Brugg gemacht.

Der Kalk, auf dem die Reben so gut gedeihen und der zudem Baumaterial lieferte, liess sich in dieser Region vor 165 Millionen Jahren in einem lauwarmen Meer nieder und umschloss auch die StachelhĂ€uter, die sich nun fossilisiert in der permanenten Ausstellung im kĂŒhlen Gewölbekeller vom Museum befinden.

Zum Bötschgi im Apfel oder zum Dorfkern von Schinznach-Dorf

Am 4. September 2022 von 14:00 bis 17:00 steht im Heimatmuseum der Versuchung nichts mehr im Wege, sich auch mit diesem GebĂ€ude zu befassen – mit der AussenhĂŒlle und dem Inhalt und seiner engeren Umgebung im eigentlichen Dorfkern, den MĂŒhlen, den Schulen, der Kirche, dem Brunnen. Die DorffĂŒhrung von Emil Hartmann wird sich dem Herz des Dorfes ab 14:30 annehmen.

Das GebĂ€ude selbst ist dank seiner Funktion als Museum gut erhalten und als 375 alter Doppelspycher noch wahrnehmbar: Zwei TĂŒren, zwei RĂ€ume, zwei Keller. Die Doppelspurigkeit ist nicht wie in Endingen verschiedenen Religionen zu verdanken sondern wohl eher dem Wasserdruck, der zwei Besitzer von HĂ€usern auf der anderen Strassenseite veranlasste, ihre VorrĂ€te ins Trockene zu bringen.

Die Natur hat das ihre dazu beigetragen – der Anblick des Museums unterscheidet sich vom Bild von 1965 unterdessen und wird auf der Vorderseite durch einen riesigen Holunderbaum und auf der RĂŒckseite durch eine uralte Rebe dominiert. Deren Trauben sind weiss, der Rest bleibt ein Geheimnis.

Auch der Inhalt des Museums birgt grosse Geheimnisse: wie kommt es, dass sich die StachelhÀuterfossilien aus dem Heistersteinbruch oberhalb von Schinznach so gut erhalten haben? Sie ruhen nun als grosser Schatz in den beiden Gewölbekellern. Im Erdgeschoss spaziert man im alten Schinznach, reprÀsentiert durch eine Fotoausstellung und im Dachgeschoss bleibt der Platz dem Rebbau gewidmet.

Der Apfel fÀllt nicht weit vom Stamm

Schon gar nicht beim Mosten vom Sonntag, 2. Oktober 2022, 14 – 17 Uhr, im Heimatmuseum Schinznach.

Frisch geerntete Äpfel aus der Umgebung finden ihren Weg nun direkt in eine der antiken Obstpressen aus Holz – der austretende, wahrhaft goldene Saft wird in einem KrĂŒglein aufgefangen und gleich genossen samt frischem Brot und Speck.

AusgeklĂŒgelte Systeme sind diese Pressen mit einem grossen Radantrieb, welche vom Publikum – gross und klein, jung und alt – ohne UmstĂ€nde betĂ€tigt werden können.

Der Herbst hat diesmal eine vielseitige Apfelernte begĂŒnstigt, so dass auch die traditionelle Sortenausstellung besonders interessant ausfallen dĂŒrfte. Dabei werden sich unweigerlich Gedanken an die mythischen Äpfel einstellen, an die der Hesperiden, an den von Paris, an den der Eva, an den von Schneewittchen


Ebenfalls zurĂŒck in die Vergangenheit lotst die aktuelle Sonderausstellung zum Schinznacher Dorfbild ĂŒber die Jahrhunderte und einen Blick noch viel weiter zurĂŒck – ĂŒber 165 Millionen Jahre – gönnen uns die StachelhĂ€uter-Fossilien aus dem hiesigen Steinbruch im ‘Heister’. Der Steinbruch liegt oberhalb der Rebberge, die Schinznach zum Rebbauerndorf machen. Die entsprechende Dauerausstellung fand ihren Platz im Dachstock des Heimatmuseums, ein alter Spycher – die sieben Zwerge hĂ€tten ihre helle Freude daran gehabt.

Mit Wein, Wort und Bild Energie tanken fĂŒr den Winter

Im Heimatmuseum Schinznach-Dorf findet am Sonntag, 6. November 2022 der traditionelle GlĂŒhweinumtrunk zum Saisonende statt samt dem Verkauf der weihnachtsgeschenk-verdĂ€chtigen Schinznacher Bilderchronik.

Das ganze Museumsteam wird sich nochmals versammeln, um allen Fragen rund um die jetzige Ausstellung ‘Das Dorfbild im Wandel der Zeit’ gerecht zu werden, waren sie doch alle sehr involviert. Emil Hartmann aber hat nicht nur die Ausstellung kuratiert sondern den Dorfrundgang auch ‘live’ jeden Museumssonntag selbst gefĂŒhrt. Die Grundlagen fĂŒr diese Herkulesaufgaben finden sich nun noch ein letztes Mal in der Sonderausstellung bis zum 6. November im Museum: sorgfĂ€ltig konstruierte Tafeln mit den alten und neuen Strassenbildern. Als Souvenir zur Ausstellung liegt dann das Fotobuch zur 800-Jahre-Feier von 1989 auf: Es kann am Museumssonntag kĂ€uflich erworben werden, um jung und alt Freude zu bescheren.

Am 7. Mai 2023 wird das Museum seine vier Tore wieder öffnen: Die zwei HaupteingangstĂŒren des ehemaligen Doppelspychers werden den Weg zeigen zur permanenten Rebbau-Ausstellung einerseits und zur Sonderausstellung 2023 andererseits. Die beiden GewölbetĂŒren aber fĂŒhren zur Basis des Heimatmuseums, zu den StachelhĂ€uter-Fossilien, die nach 165 Millionen Jahren aus dem Heistersteinbruch ob Schinznach geborgen werden konnten: ein grosses Geschenk!

Reben geben Leben

Wie im Dorfwappen so in der neuen Saison des Heimatmuseums: Es rankt sich alles um das alte Kulturgut Rebe und Wein. Dieses sorgt im Schenkenbergertal traditionell auch fĂŒr viel wirtschaftliche Belebung – entsprechend geschieht die Eröffnung zum Thema am 7. Mai 2023, 14 – 17 Uhr, mit einem besonders «belebenden» Programm: mit spannenden Kellermeister-Infos, einer feinen Degustation, einer geheimnisvollen Reben-Setzung – und mit dem lĂŒpfigen KlĂ€ngen vom Schwyzerörgeli Quartett Schenkenberg.

Mit der Fusion von Schinznach-Dorf und Oberflachs ist Schinznach zur grössten Rebbaugemeinde des Kantons avanciert, die Weinbaugenossenschaft Schinznach (WGS) musste coronabedingt auf ihre JubilĂ€umsfestivitĂ€ten verzichten – und das Museum sollte endlich das eingesessene Kulturgut «Rebe und Wein» wĂŒrdigen: Drei GrĂŒnde, die diesjĂ€hrige Saison den hiesigen WeingĂŒtern zu widmen.

Die Winzer werden höchstpersönlich an den Museums-Sonntagen bis zum September paarweise Ihre önologischen Erkenntnisse und SpezialitĂ€ten in Theorie und Praxis den Besuchern nĂ€herbringen – eine kleine Degustation ist jeweils inbegriffen.

Ein Sonntag mit grossem Genuss-Plus

Am 7. Mai eröffnet die Weinbaugenossenschaft Schinznach gleich selbst den Reigen. Kellermeister Heinz Simmen wird ĂŒber den Rebbau im Tal und die Geschichte der WGS orientieren, gefolgt von einer Degustation und dem Setzen einer JubilĂ€umsrebe. Die Mutter dieses geheimnisvolle GewĂ€chses bewohnt seit Jahrzehnten die SĂŒdwand des Museums und ist selbst ein lebendiges MuseumsstĂŒck, die Sorte ist unbekannt. Emil Hartmann hat sie verdienstvollerweise nachgezogen, so die Art gesichert und der WGS gewidmet.

Umrahmt werden diese Ereignisse zu Beginn von Peter Oberson und Daniel Böhlen vom Schwyzerörgeli Quartett Schenkenberg –und zum Schluss dĂŒrfen sich die Besucher im gerade aktuellen WeinabfĂŒllen ĂŒben und ein FlĂ€schchen Museumswein (WGS Riesling x Sylvaner) mit nach Hause nehmen – und sich dann beim Genuss am wunderschönen Schenkenbergertal erfreuen.

Zweite Runde durch die RebgĂŒter im Schenkenbergertal

Weinbauern erzĂ€hlen ĂŒber die Entwicklung des hiesigen Rebbaus und prĂ€sentieren ihre SpezialitĂ€ten im Heimatmuseum, das nĂ€chste Mal am 4. Juni 2023 zwischen 14 Uhr und 17 Uhr.

Das Heimatmuseum Schinznach-Dorf begleitet ĂŒber die ganze diesjĂ€hrige Saison das Weinjahr im Schenkenbergertal. Die Eröffnung im Mai hat mit dem AbfĂŒllen des Weines vom letzten Jahr begonnen, unterdessen machen sich die diesjĂ€hrigen Trauben aber schon wieder auf den Weg und der zarte Duft der RebblĂŒte erfĂŒllt das Tal.

Adrian Hartmann, Adrians Weingut, Oberflachs

Zwei RebgĂŒter stellen sich und ihre Produkte nun am 4. Juni im Heimatmuseum vor: beide haben sich der Biodynamik im Rebbau verschrieben und ermöglichen den Besuchern auch gleich einen Vergleich der flĂŒssigen Resultate. Viel Arbeit, Mut und Pioniergeist beflĂŒgeln Kathrin und Claudio Hartmann von den ck-Weinen und Adrian Hartmann von ‘Adrians Weingut’. Alle drei verfolgen auf verschiede Weisen ganzheitliche Prinzipien im Rebbau und entlocken dem Boden und der Pflanze eine Palette vielfĂ€ltiger Weine – ganz nach ‘Demeter’, der Urmuttergöttin: da entstehen gar naturnahe Köstlichkeiten in der Amphore oder im Fass aus Schinznacher Eichenholz. Ein flĂŒssiges MĂŒsterlein als Bhaltis kann gegen einen kleinen Obolus erworben werden – zur UnterstĂŒtzung des Heimatmuseums.

Römischer Rebberg und raffinierte Drohne

WeingĂŒter Schenkenbergertal zum Dritten im Heimatmuseum Schinznach am Sonntag 2. Juli 2023, 14.00 bis 17:00, mit Weinbau Peter Zimmermann und Chalmberger Weinbau, beide talaufwĂ€rts in Oberflachs zu finden.

Sicher bekommen die Besucher dieser Spezialveranstaltung in den Genuss eines Degustationstropfens der SpezialitĂ€ten aus diesen beiden WeingĂŒtern und können auch ein FlĂ€schchen davon nach Hause nehmen – der Ertrag davon kommt dem Heimatmuseum zugute, die Weinbauern sind die grosszĂŒgigen Spender.

Doch diesmal geht es auch um spezielle Anliegen, die die ganze Bandbreite der Interessen im Weinbau reprĂ€sentieren. So wird uns Peter Zimmermann weit in die Geschichte der Kultivation eines Rebbergs mitnehmen – zweitausend Jahre zurĂŒck nĂ€mlich – zur Verbreitung des Rebbaus durch die Römer.

Thomas, Sonja und Koni Zimmermann prÀsentieren ihre Weine

Und Koni Zimmermann von Chalmberger Weinbau strebt in die andere Richtung, die Zukunft: in die LĂŒfte mit der Live-PrĂ€sentation hinter dem Museum von einer Drohne, wie man sie heute zu Spritzaktionen ĂŒber dem Rebberg braucht.

Terroir-typische Tropfen – mit fossilem Background.

So wird wohl die Besichtigung der MuseumsinnenrĂ€ume mit all den Beispielen aus dem Rebbau und den mannigfachen BehĂ€ltern und Etiketten etwas zu kurz kommen, erst recht die Ausstellung der Versteinerungen mit Beispielen aus allen StachelhĂ€uterklassen, wie sie im Boden unter den Reben vorkommen. Und dort zu jenem Kalkgehalt beitragen, der in der grössten Weinbaugemeinde des Kantons fĂŒr deren terroir-typischen Tropfen sorgt.

Sorten- und Generationen-Wechsel im Rebbau im Schenkenbergertal

Im Heimatmuseum Schinznach prĂ€sentieren am 6. August 2023 von 14:00 bis 17:00 die Weinbauern Emil Hartmann und Stefan KĂ€ser vom BĂ€chlihof ihre Betriebe in Wort und Bild – und in flĂŒssiger Form. Ein FlĂ€schchen davon kann erstanden werden, der Ertrag kommt dem Heimatmuseum zugute, die Weinbauern sind dabei die grosszĂŒgigen Spender.

Auch bei der vierten PrĂ€sentation zweier RebgĂŒter im Schenkenbergertal fĂ€llt auf, wie begeistert und gewissenhaft sich die nachfolgende Generation auf die Winzerkarriere vorbereitet oder die Verantwortung fĂŒr den Betrieb bereits ĂŒbernommen hat – und wie auch sie fundiertes Wissen mit  Experimentierfreude  kombinieren.

Emil Hartmann Senior war ein Erfindergeist und hat so manche Anpassungen der RebgerĂ€te eingebracht, sein Sohn Emil hat sich u.a. besonders fĂŒr die Traubenwickler-BekĂ€mpfung mittels Pheromonen eingesetzt. Die Reben haben unterdessen seine Tochter Barbara und ihr Mann Pascal Furer ĂŒbernommen, sie erforschen die Piwi-Weinsorten.

Stefan KĂ€ser und seine Frau Brigitte haben ebenfalls die Nachfolge ihrer Eltern angetreten und sich unterdessen ebenfalls der Piwi-Weine angenommen, die doch noch eine grosse Herausforderung darstellen, sowohl in der Pflege wie in der Vermarktung. Zudem fĂŒhren sie den grossen, auf MilchkĂŒhe spezialisierten Hof weiter.

So manche Geschichten wird es zu erzĂ€hlen geben zwischen Rebstock und Weinfass – alle umrankt von Melodien, die Peter Leistner seiner Drehorgel entlockt.

Brigitte und Stefan KĂ€ser halten das Fass am Rollen

FĂŒnf Beine fĂŒr die Winzer im Schenkenbergertal

Die fĂŒnfte und letzte PrĂ€sentation der RebgĂŒter im Schenkenbergertal findet am Sonntag 3. September 2023 von 14:00 bis 17:00 im Heimatmuseum Schinznach statt – diesmal mit der Familie Kohler vom Steinachhof, Schinznach Dorf, und mit DaniĂšle und Bruno Stadler-Duperrex vom Hof Kasteln in Oberflachs.

Das letzte Mal hat uns Kuh Lilly mitten im Museumshof geduldig erklĂ€rt, wieso so mancher Weinproduzent auf mindestens fĂŒnf Beinen steht – sie selbst hat deren vier und ist die Kuhseniorin vom BĂ€chlihof – und wie wichtig halt trotzdem die Direktzahlungen sind.

Die Kuh Lilly von Brigitte und Stefan KÀser illustriert eine Diversifikationsmöglickeit rund um den Rebbau

Auch diesmal stellen sich zwei Höfe vor, die auf Vielfalt setzen. So hat die Familie Kohler am Anfang des Tals nebst dem Wein auch Getreide, Fleisch und Hochstammobst im Angebot, das sich durchaus auch in verflĂŒssigter Form als wunderbares Destillat geniessen lĂ€sst. 

Der Hof Kasteln von DaniĂšle und Bruno Stadler am oberen Ende der Gemeinde erweitert das Sortiment um HĂŒhner, Ziegen und Wollschweine auch zugunsten eines kindergerechten Lernbetriebs fĂŒr die SchĂŒler von Schloss Kasteln. 

Beide Betriebe sind dann auch die Sponsoren ihres Weins, der nicht nur degustiert werden kann, sondern noch gegen einen kleinen Obulus zugunsten des Heimatmuseums im selbstetikettierten FlÀschchen heimgetragen werden darf.

Die Zahl fĂŒnf hat sich in der Biologie schon frĂŒh als Zahl fĂŒr Vielfalt und Überlebensstrategie etabliert – zu bestaunen in der Dauerausstellung im Gewölbekeller des Heimatmuseums an den fossilen StachelhĂ€utern: fĂŒnf Klassen haben sie ĂŒber Jahrmillionen herausgebildet, ihr Aufbau beruht auf einer fĂŒnfteiligen RadiĂ€rsymmetrie – wie sie es noch heute bei den Haarsternen, Seesternen, Schlangensternen Seeigeln und Seegurken tut.

Falls bei den seltsamen Kreaturen ein Arm ausfĂ€llt, kann er regeneriert werden – so mĂŒssen auch die RebgĂŒter den wechselnden Gegebenheiten immer wieder frisch angepasst werden.

Rote Backen beim Apfel – und beim Kind

Das diesjĂ€hrige Mosten am Sonntag 1. Oktober 2023 von 14.00 – 17.00 Uhr im Heimatmuseum Schinznach sorgt fĂŒr herrliche Herbst-GenĂŒsse.

Bald wird die «antike» Obstpresse wieder ihrer Funktion zugefĂŒhrt werden können: Sie darf das Depot verlassen und wird zuerst ausgiebig gebadet.

FrĂŒh streckt sich, wer ein Mostgeniesser werden will

Ihre Mitbewohner – eine Vielfalt von GebrauchsgegenstĂ€nden aus Haus und Hof – mĂŒssen im Depot verbleiben, sie können dort aber besucht werden. Das Depot beinhaltet nĂ€mlich rund 4000 katalogisierte Sammelobjekte, die, dort gestapelt, ihren Auftritt im eigentlichen Museum erwarten.

Da haben es die Rebbau-Utensilien und die Heister-Fossilien besser: Dem Schenkenberger Rebbau ist mit seiner Dauerausstellung der ganze Museumsdachstock gewidmet, den StachelhĂ€utern zwei Gewölbe im Keller. Die Seelilien, Haarsterne, Seesterne, Seeigel und Seegurken harren dort schon seit 1999 aus, werden auch nicht mehr ungeduldig, sie sind sowieso schon 165 Millionen Jahre alt – vielleicht vermissen sie allerdings das lauwarme Meerwasser, dem sie entstammen.

Im Parterre findet sich dann Platz fĂŒr saisonale Wechselausstellungen. Dieses Jahr stellen sich dort die Winzer vom Tal samt ihren Produkten vor. Und dank dem FlĂ€schliverkauf gehören sie auch zu den diesjĂ€hrigen Sponsoren zur UnterstĂŒtzung des Heimatmuseums und verdienen unseren herzlichen Dank! (siehe auch www.heimatmuseum-schinznach.ch)

Der offene Hof des Museumgevierts bietet dann den Platz fĂŒr themenbezogene Darbietungen und den Besuchern Raum zum Zuhören, Diskutieren und zum Geniessen – und diesen Sonntag eben Gross und Klein zum eigenhĂ€ndigen Mosten!